| Kraftwerk
Luisenfels - Chronik |
| Hier kann man die
ausführliche Chronik der Steinklamm in Spiegelau
lesen. Geschrieben von Fridolin
Apfelbacher. |
 | 1866
Von Johann Martin
Heiß kaufte Hofrat
Dr. Wildberger,
Besitzer einer orthopädischen Anstalt in Amberg,
Grundstücke
einer abgebrannten Säge (Sägewerk Heiß,
erbaut 1861,
niedergebrannt 1865). Am 20.08.1866 wurde Wildberger die Errichtung der
Stau- und Triebwerksanlage mit Wasserrad genehmigt. Dieser errichtete
eine Zellstoff- und
Pappenfabrik
mit über 80 Beschäftigten. Wildberger brachte seine
Angestellten aus Franken mit, da nur diese mit dem Produktionsverfahren
und den Maschinen vertraut waren. |
 | Die Herstellung von Holzstoff war eine
große technische Erfindung dieser Zeit. Es war sozusagen der „Kunststoff“
des 19. Jahrhunderts.
Aus Holz wurde Zellulose gewonnen, das man zu Papier, Pappe, Watte,
Stoffen, Zelluloid und anderen Produkten weiter verarbeiten konnte. Die
hochgiftigen Rückstände beunruhigten damals
niemanden, sie
wurden in die Ohe geleitet.
Auf einem Felsvorsprung
oberhalb des
Herren- und Verwaltungsgebäudes errichtete Wildberger seiner
Frau
Aloisia Luise einen Ruheplatz mit Pavillon und gab ihm
den Namen Luisenfels,
der dann
zum Ortsnamen wurde.
Hier ist der
Name des
Kraftwerkes entstanden, der später Verwendung findet. |
| 1875
Am 12.8.1875 brannte die Fabrik ab.
Offenbar ging dabei auch die mit der Fabrik verbundene Stau- und
Triebwerksanlage unter, denn mit
Beschluss von 21.8.1875 wurde die Bewilligung zur Wasserausleitung aus
der Großen Ohe für die Anlage auf Ruf- und Widerruf
neu
erteilt. |
 | 1886
Im
Jahre 1879 starb der damalige Eigentümer der Anlage, Herr Dr.
Wildberger. Die Wildberger'schen Erben suchten um die
Übertragung
der Wasserausleitungsbewilligung nach. Mit Beschluss des Bezirksamts
Grafenau vom 7.9.1886 wurde den Wildberger´schen
Erben die Wasserausleitung aus der Großen Ohe zum Zwecke des Betriebs ihrer Holzstoff- und
Pappenfabrik gemäß § 16 der
Gewerbeordnung und Art. 14, 79
ff des Wasserbenutzungsgesetzes vom 28.5.1852 unter verschiedenen
Bedingungen erteilt. Eine dieser Bedingungen lautete dahingehend, dass für die Wasserausleitung
aus der Großen Ohe eine jährliche
Rekognitionsgebühr von 25 M zu entrichten ist. |
| 1888
Brannte
die Pappenfabrik
zum Teil nieder. Wieder aufgebaut kauften sie Militzer &
Münch aus Hof und Selb, Spediteure der
Königl. Bayerischen Staats- Eisenbahn.
Geschäftsführer in Spiegelau war Jean Emil Porst.
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| 1890
Ernst Petzold jun. kaufte die
Pappenfabrik
sowie den von Martin Heiß verbliebenen Grund und die
Gebäude, wozu das Gasthaus, die Sägewerke Anwandtner
und
Meiern gehört haben dürften. Denn außer der
Errichtung
der Anwandtner- und Meiern-Sägen findet sich kein Eintrag in
den
Ortschroniken. Die
erworbenen Fabrikanlagen wurden den neuesten Erfordernissen angepasst.
Eine moderne dreistöckige Holzwarenfabrik entstand neben dem
Gasthaus zur Steinklamm (Pension Kempe). Um 1900 war die ganze
Klammindustrie im Besitz von Ernst Petzold.
Unter anderem wurden in den neuen und modernisierten Werksanlagen
außer Brettern, Rundstäben, Holzdraht, Jalousien,
Garbenbinder und vielerlei Handwerks-, Haushalts- und Gebrauchsartikel
hergestellt. Im Werk
Petzold gab es um 1900 weit über 200 Beschäftigte
ohne die Zu- und Versand-Spediteure.
Bis 1905 war die ganze
Klammindustrie im Besitz von Ernst Petzold. |
 | 1901
Mit
Beschluss des Bezirksamtes Grafenau vom 28.8.1901 Nr. 3251 wurde ein Projekt für den Umbau
oder für die Erweiterung der Stau- und Triebwerksanlage der
Pappenfabrik Wildberger genehmigt. Dieses Projekt kam
jedoch nicht zur
Durchführung.
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 | 1910
nach oben
Die Fabrik von Ernst
Petzold geht an seinen Neffen Kommerzienrat
Dr. Konrad Wilsdorf (1876 - 1962) über, aber der
Firmenname
„Petzold" blieb.
Nach der
Verlegung der Zellstoffherstellung in neue Hallen unterhalb
des Bahnhofes Spiegelau (Konservenfabrik Wölfl, heute
Heimwerkermarkt
Heibo), wurde die Pappenfabrik
in Luisenfels stillgelegt.
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| 1913
Der
Beschluss
vom 28.8.1901 wurde vom Bezirksamt Grafenau am
24.7.1913 wieder aufgehoben.
Ein weiteres Projekt für den Umbau oder
für die Erweiterung der Stau- und Triebwerksanlage der
Pappenfabrik
Wildberger wurde mit Beschluss
vom 20.7.1920 Nr. 2849 genehmigt. Aber
auch dieses Projekt gelangte
nicht zur Ausführung.
Maßgeblicher letzter
Beschluss für den Rechtsbestand der Anlage war also der vom
7.9.1886 |
 | 1922
Riss man bereits einen Teil der
Pappenfabrik nieder,
um Material für den 600 m langen Wassertunnel (Stollen), der
durch
den Mühlnerberg für das Elektrizitätswerk in
Großarmschlag gebaut wurde, zu gewinnen. Auch private
Hausbauer
holten sich von der Fabrik Ziegel. 1929
wurden die maschinellen Reste der Anlage ausgebaut.
Das von der Stromgesellschaft OBAG erbaute Wohnhaus für den
Wehrwärter ersetzte das 1928 abgebrannte Arbeiterhaus am
unteren
Ende der Pappenfabrik. |
 | 1923
Nach der Brandstiftung
1923, die einen großen Teil der Holzwaren Fabrikanlagen
einäscherte, verloren viele ihren Arbeitsplatz. Trotz
Neuaufbau
wurden auch 1927/28 alle
anderen Werke in Neuhammer und Luisenfels aufgelassen und
am Bahnhof Spiegelau ein Sägewerk
(später Staatliches Sägewerk) errichtet.
Stillegung 1999. |
 | 1928/29
Kommerzienrat Dr. Konrad Wilsdorf (1876 - 1962) baute
von der Spiegelauer Straßenbrücke links der Ohe zur
Pappenfabrik in Luisenfels einen Oberwasserkanal
mit Druckrohrleitung über die Felswand,
wozu die Eisenrohre zu den Turbinen der stillgelegten Holzwarenfabrik
(Heißsäge) verwendet wurden. Der Kanal mit
Rohrleitung blieb
ein Torso. Danach gab es mehrere Interessenten zum Weiterbau. Auch das Staatl. Sägewerk
selbst war an einer Fertigstellung des Luisenfelser Kraftwerkes
interessiert. |
Interessant ist ein Kostenvoranschlag und Planung
für Staatl. Sägewerk Ausnutzung der Großen
Ohe in Spiegelau von Gebr. Hallinger,
Ingenieurbüro GmbH München Febr. 1929 (Speicherprojekt) f.
Herrn . R.
Petzold, Spiegelau
Aus
Seite 1: Allgemeines:
Das Steilgelände der Großen Ohe
(Schönberger Ohe)
in Spiegelau wurde zwischen der Straßenbrücke und
dem neuen
Wehr des
Kraftwerkes Großarmschlag in 5 Gefällestufen, der
Spiegelaumühle
(Wolfmühle genannt), in der Stanglsäge mit den 2
Stufen des
Werkes
Petzold jr. und mit der ehemaligen Pappenfabrik Wildberger / Luisenfels
ausgenutzt. Diese am rechtsseitigen Ufer der Ohe liegenden Werke,
wurden seit mehreren Jahren nicht mehr betrieben,
weil der Zusammenhang mit dem Verkehr und die Rentabilität
für die
kleinen Wirtschaftseinheiten fehlt. Die Stilllegung hat sich durch
Einführung des Achtstundentages und durch die Steigerung der
Soziallasten und sonstigen industriellen Lasten von selbst ergeben.
Aus Seite 4: Die Stauanlage:
Dafür soll ein Erddamm unterhalb der Eisenbahnbrücke
bei der
Stanglsäge errichtet werden, der das Tal sperrt und das Wasser
der
Ohe um ca. 8 m. staut.
Aus
Seite 9: Der
Generator setzt die Wasserkraft in
elektrische Kraft,
in Drehstrom um, der mit einer Spannung von 5500 Volt mittels
Fernleitung nach der Pappenfabrik der Fa. J. Wildberger am Bahnhof
Spiegelau übertragen wird...
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| 1930/31
nach oben
Das damalige Projekt, das von
dem Ingenieurbüro Halbinger ausgearbeitet war, sah bereits die
Ausnutzung einer
längeren Ohestrecke
vor. Am 11.5.1931 konnte die Straßen- und
Flussbauamts-Außenstelle Passau berichten, dass bis
Ende
des Jahres 1930 bereits folgende Teile des Projektes
ausgeführt
waren: Das Wehr, das Einlaufbauwerk, der Oberwasserkanal, das
Wasserschloss und die Druckrohrleitung in provisorischer Verlegung,
wobei jedoch die Betonauflager noch fehlten. Einige Arbeiten im
Krafthaus waren ebenfalls ausgeführt.
Im
Jahre 1930 wurden die Arbeiten eingestellt. Im Jahre 1931 interessierte
sich Herr Fabrikbesitzer Dr.
Wilsdorf (1876
- 1962) für die Vollendung des Projektes, jedoch
wurden die
Arbeiten
damals nicht mehr aufgenommen.
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| 1936
Der Inhaber der Fa. Ernst
Petzold Jr., Herr
Kommerzienrat Dr. Wilsdorf (1876 - 1962) legte
am 10.11.1936 ein Gesuch
um die Erteilung der Erlaubnis und Genehmigung zur Ausnutzung der
Wasserkraft der Großen Ohe
zwischen Spiegelau und dem Wehr des Kraftwerkes Großarmschlag
vor. Das Verfahren kam während des Krieges zum Stillstand. Der
Holzindustriebetrieb des Kommerzienrates Dr. Wilsdorf gelangte durch
Schenkung an die Bayer. Landesforstverwaltung München. Diese
beabsichtigte nach Kriegsende, die Wasserkraft der Großen Ohe
durch Errichtung einer Wasserkraftanlage (E-Werk) auszunützen. |
| 1937
Die Pläne des Ingenieurs
Reindl, München werden eingereicht, die eine
Fortsetzung der Arbeiten unter Abweichung
vom Projekt Halbinger vorsahen. Die in den Jahren 1929/30
errichteten Teile der neuen Anlage sollten dabei weitgehend bestehen
bleiben. Träger
des Unternehmens sollte nun Kommerzienrat Dr. Wilsdorf (1876 - 1962) sein. Der Ausbau
wurde dann aber doch nicht fortgesetzt. Später interessierte
sich auch die Staatsforstverwaltung für die
Ausführung des Projektes, doch gab sie ihre
Absichten wieder auf. |
| 1943
Dr. Wilsdorf (1876 - 1962) vermachte
am 8.7.1943 das
Sägewerk am Bahnhof dem Bayerischen Staat
(Staatliches Sägewerk). Ein weiterer Ausbau der
Wasserkraft
war
zwar erwünscht aber nicht finanzierbar. |
| 1949
Im Jahre 1949 reichte das
Staatl. Sägewerk Spiegelau den umgearbeiteten Entwurf des
Ingenieurs Reindl vom Jan/Feb 1949
ein und beantragte, das vom Rechtsvorgänger eingeleitete
wasserrechtliche Verfahren aufzugreifen und weiterzuführen. Im
Laufe des Verfahrens beantragte das Staatl. Sägewerk
Spiegelau,
das
Verfahren zunächst auszusetzen, beantragte jedoch
später
wiederum die Weiterführung des Verfahrens.
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| 1950
Turbine,
Schützen und Rechen wird von der Fa. Escher Wyss an
das Staatliche Sägewerk geliefert,
bleibt aber vorerst ungenutzt liegen. |
 | 1952
Ein
Turbinenplan der Fa.
Escher Wyss wird am 15.05.1952 erstellt.
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| 1957
Am 14.03.1957 verkauft das
Staatliche Sägewerk (Forstmeister Max Hilz) die Rohwasserkraft
Luisenfels und die bereits vor Ort gelagerte
Francis Spiralturbine an die Firma
Josef Schuster OHG. Nunmehr beantragte die Firma Josef
Schuster OHG im Einverständnis mit dem Staatl.
Sägewerk Spiegelau die Durchführung
des wasserrechtlichen Verfahrens in ihrem Namen. |
 | 1958
Am
17.01.1958 wurde der 1.
Bescheid (Erlaubnis) zur Benutzung des Wassers der
Großen Ohe für die Zeit bis zum 31.12.2028 erteilt.
Dieser
enthielt ein Heimfallrecht
der Anlage und aller Grundstücke an den Bayerischen Staat nach
Ablauf der Erlaubnis. Eine Nutzungsbebühr
für die Benutzung des Wassers der Großen Ohe wurde
ebenfalls verlangt. Eine Restwasseröffnung
für 20 Ltr. / Sec. wurde auch damals bereits gefordert und
eingebaut.
In diesem Jahr errichtete Josef Schuster
aus Spiegelau das dazugehörige Turbinenhaus nach
neuen, im Jahre 1949 ausgearbeiteten Plänen des Ingenieurs
Reindl.
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 | 1959
17.01.1959 Inbetriebnahme des
Wasserkraftwerkes Luisenfels.
Die
Anlage wurde mit einer Francis
Spiralturbine (Spiegelau 49) der Fa. Escher Wyss
ausgestattet , die 1.000 Ltr. / Sec. maximal verarbeiten kann.
Beim
1. Einschaltversuch wurde der Hauptschalter
zerstört,
da der Generator rechtsdrehend angeschlossen wurde, obwohl er in
Wirklichkeit linksdrehend funktioniert. Dies verzögerte die
Inbetriebnahme um ein paar Tage, bis ein Ersatz für den
Hauptschalter besorgt werden konnte. |
 | 1959
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Nach 8 Monaten Betriebszeit wurden
schwere
Beschädigungen an den Leitschaufeln, Spaltringen
und am Krümmerohr festgestellt. Verursacht wurde dies von
damals noch unkontrollierten Säureinleitungen
der Glasfabrik Riedlhütte. 12 von 19
Leitschaufeln mußten ersetzt und das Laufrad
überarbeitet werden. |
 | 1960
In
dem "Beschwerde Bescheid"
vom 22.02.1960 wurde die Laufzeit
der Erlaubnis bis zum 31.12.2000 gekürzt.
Im Gegenzug wurde der Heimfallanspruch
aufgehoben und die Höhe der
Wassernutzungsgebühr verändert. |
| 1962
In
dem Änderungsbescheid
vom 11.07.1962 wird der "Beschwerdebescheid" von 1960
bestätigt und das Restwasser
auf 30 Ltr. / Sec. angehoben.
In diesem Bescheid wurde auch die Auflage, dass an Sonn- und
Feiertagen keine Wasser benutzt werden durfte entfernt. |
| 1963
In
einem "Nachtragsbescheid"
wird mit Wirkung zum 01.01.1963 die Wassernutzungsgebühr
gestrichen. Die spätere
Wiederfestsetzung bleibt jedoch vorbehalten. |
| 1973
ergeht
der 2.
Änderungsbescheid,
der nach Überprüfung der Wasserbuchpläne und
den
vorhandenen Abweichungen in den Bauausführungen notwendig war. |
| 1981
Die
Einleitung in den
Oberwasserkanal, gleich nach der Wehranlage war in einem Eisenrohr unter einer
Straßenbrücke ausgeführt.
Diese
Rohre waren durch das Salz von der Straße durchgerostet und
ca. 20 m mußten ausgetauscht
werden.
In diesem Jahr wurde auch von der Fa. Escher Wyss eine
Turbinenrevision
gemacht. |
| 1983
Der
Generator
der Fa. BBC brannte
wegen Überlastung durch
und wurde von BBC in Augsburg neu gewickelt. |
 |
1990
Betriebsübergabe
an den Sohn Klaus Schuster, der die vorhandene Anlage
seitdem weiter betreibt.
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| 1991
Die
Holzbrücke
über den Kanal
wird abgerissen und als Betonbrücke
ausgeführt. Damit ist es auch für
Schwerfahrzeuge möglich, den Kanaldamm zum Wasserschloss zu
befahren. |
 | 1992
Die
alte Relaissteuerung
wird von der Fa. Finke
(Griesbach) erneuert. Ab jetzt ist eine automatische Zuschaltung
(z. Bsp. bei Spannungsschwankungen) möglich und der
Betrieb wird dadurch wesentlich automatisiert. Neue Steuerleitungen zum
Wasserschloss sind deshalb notwendig. Der alte hydraulische Turbinenregler
wird gegen eine modernere Ausführung ausgetauscht. |
 | 1993
Der
Transformator
wurde wegen PCB
haltigen Öls
ausgetauscht.
Die Fa. Koloczek aus Passau baute einen
400 kVA Transformator ein, der den Anschluss an das 20.000
Volt Netz der OBAG garantierte. |
 | 1993
Eine Verbindung zum
Kraftwerk Rümeleinsäge mit
einem Steuerkabel wurde zur
Datenfernübertragung verlegt. |
 | 1994
Teile
des unterirdischen
Felsgewölbes vom Unterwasserkanal
stürtzten ein. Der Stollen der noch aus den Anfangszeiten der
Pappenfabrik stammte wurde aufgegraben und mit Fertigbetonteilen
repariert.
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 | 
1999
Das
Wasserschloß
wurde abgerissen
und neu erbaut. Das Rechengitter
wurde dabei verbreitert
und das Gebäude für einen
Hydraulischen
Rechenreiniger vorbereitet. |
| 2000
Die
Befristung des alten
Wasserrechtes (Erlaubnis) läuft ab und
ein neuer Wasserrechtsantrag incl. Bestandsaufnahme der Anlage wird in
die Wege geleitet. |
 | 2002
Die
1. Fischtreppe
für das Wasserkraftwerk Luisenfels wird gebaut. Die
Bauausführung weist aber noch Mängel auf und
muß noch
überarbeitet werden.
Das Jahrhunderthochwasser
(Film mit 2,41 MB) im Herbst reißt
die Holzbrücke zum Wasserschloß mit
sich. |
 | 2003
Der
im Boden verlegte Teil der Eisenrohrleitung
wird ausgegraben und demontiert. Die neu verlegten Rohre
sind GFK Rohre
der Fa.Amitech
GmbH. Sie haben einen Durchmesser von 1,20 m und werden auf
einer Länge von ca. 74 m neu verlegt. Die
ausführende Firma ist die Fa.
Schreiner K + K Bauunternehmen (Neuschönau). |
 | 2004
Der
Weg auf dem Kanaldamm wird erhöht, um
größere Stauhöhen einhalten zu
können.
Der neue Hydraulische Rechenreiniger
der Fa.
Friedl & Harant (Spiegelau) ersetzt den alten
Kettenreiniger.
Am 01.04.2004 wird das neue
Wasserrecht (Bewilligung) bis zum 31.12.2030 erteilt. |
 | 2005
Der
Kanaldamm wird
nochmal mittels einer Gabionenmauer
befestigt.
Die 20.000
Volt Freileitung wird abgebaut und neu als Erdkabel
verlegt.
Am 21.06.2005 wird die Fischtreppe in ihrer
endgültigen Bauform abgenommen.
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 | 2008
Die
Hangleitung
vom Wasserschloss bis über den Bach zum GFK Rohr
(siehe 2005) wird erneuert. Die ausführende Firma
ist die Fa.
Schreiner K + K Bauunternehmen (Neuschönau). Die
neue Stahlleitung
(Spiralgeschweißt, Werkstoff X60) hat durchgehend einen
Durchmesser von 1,20 m
mit einer Wandstärke von 13 mm.
Sie mißt vom Einlauf Wasserschloss bis zur
Verbindung zum GFK Rohr 67,60 m. |